Energieeffizienz auf höchstem Niveau – Das Passivhaus

Die Technik des Passivhauses folgt dem Ziel: Energie sparen und das so viel wie möglich. Mit einem Passivhaus entscheiden Sie sich für die am weitesten entwickelte Form eines Niedrigenergiehauses. Aktive Heizsysteme werden hier kaum benötigt - passive Wärmequellen, wie Sonneneinstrahlung, Abwärme der Bewohner oder Wärmerückgewinnung durch Lüftungsanlagen genutzt. Eine einfache zusätzliche Heizung deckt den zusätzlichen Wärmebedarf an besonders kalten Tagen.  Natürlich spielt bei den Passivhäusern von Augsburger Holzhaus zudem eine sorgfältige Verarbeitung sowie natürliche und hochwertige Materialien eine zentrale Rolle. Grundsätzlich sind folgende 3 Elemente ausschlaggebend für die Errichtung eines Holzhauses im Passivhaus-Standard:

Dämmung

Entscheidend für den Gebäudestandard eines Passivhauses ist die Dämmung. Diese kann als thermische Hülle betrachtet werden, die besonders lückenlos und luftdicht, Energie- bzw. Wärmeverluste möglichst gering hält. Im Idealfall herrscht dadurch zu jeder Jahres- und Tageszeit ein gleichmäßiges, behagliches Raumklima. 

 

Aus diesem Grund werden alle Bauteile bei uns wärmegedämmt, diese sind in der Regel 20 bis 40 cm stark. Besonderes Augenmerk legen wir hierbei auf mögliche Wärmebrücken, wie Kanten, Ecken oder Anschlüsse sowie Fenster. Transparente Bauteile bilden in der Dämmung eines Gebäudes häufig eine Schwachstelle, deshalb verbaut  Augsburger Holzhaus ausschließlich spezielle Passivhausfenster mit einer Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung und einem hochgedämmten Rahmen. Zusätzlich achten wir auf eine Südorientierung großer Glasflächen sowie ein reduzierter Fensterrahmen-Anteil, um die natürlich Sonnenwärme zu nutzen. Damit es im Sommer nicht zu einer unangenehmen Erhitzung des Hauses kommt verbauen wir Verschattungsmöglichkeiten wie Jalousien etc. 

 

Grundsätzlich gilt deshalb, je kompakter eine Gebäudehülle bebaut ist, desto leichter und kostengünstiger lässt sich der Passivhaus-Standard verwirklichen – auch diesen Faktor berücksichtigen wir bereits in der Planungsphase.


Lüftung

Die Lüftungsanlage eines Passivhauses übernimmt zwei wichtige Aufgaben: zum einen ist sie für die Be- und Entlüftung zuständig; zum anderen fungiert diese gleichzeitig als Heizung. Auf dem Prinzip der Wärmerückgewinnung entzieht die Lüftungsanlage die enthaltene Wärme in der Abluft und führt diese wieder den Wohnräumen hinzu. Zusätzlich wird den Wohnräumen Frischluft durch einen Erdreich-Wärmetauscher hinzugefügt. Der Wärmetauscher sorgt dafür, dass die Frischluft durch die Abluft auf Raumtemperatur erwärmt wird.  Das bedeutet eine zusätzliche Heizquelle ist so gut wie nicht nötig und zusätzlich herrscht ein dauerhaft angenehmes Raumklima.


Heizung und Warmwasser

Den Großteil des Jahres kommt ein Passivhaus auf Grund der Lüftungsanlagen und guten Dämmung ohne eine Heizung im herkömmlichen Sinne aus. Allerdings benötigt vor allem die Warmwasserbereitung eine zusätzliche Energiequelle. Der hauptsächliche Unterschied zwischen Passivhaus Heizung und einer herkömmlichen Heizung im Einfamilienhaus besteht vor allem in der Dimensionierung der Wärmeerzeuger der Passivhaus Heizung - aufgrund der niedrigen Heizlast kann das System sehr klein ausfallen. Für einen zusätzlichen Bedarf an Wärme in den Wintermonaten bieten wir unterschiedliche, effiziente Möglichkeiten an:  

 

  • Zuheizung integriert in der Lüftungsanlage
  • Regenerative Solarthermieanlagen für eine zusätzliche Bereitstellung an Warmwasser und Energie
  • Photovoltaikanlagen
  • Pelletofen
  • Wärmepumpe
  • Gasbrennwertgerät
  • Einzelofen
Mehr Informationen rundum das Thema Passivhaus Technik zeigen wir Ihnen gerne in unserer Ausstellung im Passivhaus Zentrum.