Die Investition in ein Passivhaus lohnt sich langfristig

Der Bau eines Passivhauses ist generell teurer als niedrigere Energiestandards. Allerdings ist die alleinige Betrachtung der höheren Baukosten zu kurzfristig. Denn der Einfluss der zukünftig steigenden Energiekosten spielt ein wichtiger Faktor für die Unterhaltskosten Ihres Eigenheims.  Bewohner eines Passivhauses können künftigen Energiepreissteigerungen weit gelassener entgegen sehen. Sie besitzen nicht nur ein ökologisch nachhaltiges Haus, sondern können dank des geringeren Heizwärmeverbrauchs auch noch Geld sparen. Je nach Ausstattung und Größe sind die Kosten für ein Passivhaus ca. 5 bis 15 Prozent höher als beim Bau eines normalen Hauses. Die Mehrkosten für ein Passivhaus entstehen vor allem durch: 

 

  • Dämmung von Wand, Dach und Bodenplatte 4.800 €*
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung 5.200 €*
  • Fenster 5.400 €*

* Quelle: IG-Passivhaus
 

Schnelle Amortisation durch hohe Einsparungspotenziale

Studien haben ergeben, dass die Gesamtkosten für ein Passivhaus in einem Zeitraum von 30 Jahren nicht höher liegen als bei einem konventionellen Eigenheim. Es wird eine Ammortisationszeit von etwa 10 Jahren angenommen. Angesichts der stetig steigenden Kosten für Heizung kann angenommen werden, dass sich die Vorteile der passiven Wärmegewinnung in einem Passivhaus zunehmend mehr rechnen werden.Wann sich ein Passivhaus amortisiert, hängt von mehreren Faktoren ab:

 

  • Energiepreisentwicklung 
  • Wie aufwendig ist die Anlagentechnik? (große Varianzbreite für die Anlagenkonfiguration)
  • Wie hoch ist der Anteil an regenerativen Energien?
  • Wie groß ist die Nutzfläche, wie viel Personen wohnen im Haus und was haben sie für Nutzungsgewohnheiten?
  • Welche Förderungen werden  in Anspruch genommen?

 


Effizient Bauen und von Förderungen profitieren

Um diese höheren Baukosten etwas abzufangen, bieten die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Länder, Gemeinden und einige Stadtwerke und Energieversorger verschiedene Fördermittel an. Die zinsgünstigste Förderung für den Bau oder die Umrüstung zu einem Passivhaus bekommt man von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Kontakt erhält man auch direkt über die Hausbank, wo auch der Antrag gestellt wird. 

In einem persönlichen Gespräch können wir gerne Ihre Wünsche und Anforderungen an ein Passivhaus besprechen, anschließend können wir Ihr Bauvorhaben kalkulieren.